Felsenreitschule

Auf Max Reinhardt, der bereits den Umbau der Winterreitschule angeregt hatte, geht auch die Idee zurück, die Sommer- bzw. Felsenreitschule in ein Theater zu verwandeln.

In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts brach man an dieser Stelle Konglomerat für den Bau des Domes. Unter Erzbischof Johann Ernst Thun wurden im Jahr 1693 nach Plänen des Barockbaumeisters Johann Bernhard Fischer von Erlach 96 dreigeschossig übereinander gelagerte Arkaden in die Wände des aufgelassenen Steinbruchs geschlagen, um von hier aus Reitvorführungen und Tierkämpfe beobachten zu können.
Als Max Reinhardt 1926 erstmals den Versuch unternahm, mit Goldonis »Diener zweier Herren« die Felsenreitschule für eine Inszenierung der Salzburger Festspiele zu nutzen, entsprach das Ambiente in idealer Weise der „realistischen“ Charakterkomödie im Volkstheaterstil: Gespielt wurde auf einer »Pawlatschenbühne«, der Boden bestand aus gestampfter Erde, und die Zuschauer saßen auf Holzbänken.
Aber auch die 1933 in der Felsenreitschule errichtete Faust-Stadt von Clemens Holzmeister gehört zu den besonders eindrucksvollen Verwandlungen dieses Ortes. Eine erste Opernproduktion fand unter Herbert von Karajan in der Felsenreitschule statt: 1948 gelangte Glucks »Orfeo ed Euridice« zur Aufführung.

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Spielstätte für die Osterfestspiele Salzburg

Erstmals bespielen die Osterfestspiele Salzburg 2023 auch die Felsenreitschule. Hier kam zum Beispiel das Tanzstück »Träume« von Emanuel Gat oder die Johannes-Passion von Sasha Waltz zur Uraufführung.

OPER Premiere
I 570,-
II 470,-
III 310,-
IV 230,-
V 170,-
VI 100,-
IX 25,-
OPER 1. / 6. April
I 520,-
II 450,-
III 310,-
IV 230,-
V 170,-
VI 100,-
IX 25,-
Stehplatz

55,-

I II III IV V VI IX
OPER Premiere 570,- 470,- 310,- 230,- 170,- 100,- 25,-
OPER 1. / 6. April 520,- 450,- 310,- 230,- 170,- 100,- 25,-
Stehplatz

55,-