Osterfestspiele 2023: Karten für alle Vorstellungen ab sofort über unseren Webshop

Der Einzelkartenverkauf für alle Vorstellungen der Osterfestspiele Salzburg 2023 mit Festival-Dirigent Andris Nelsons und dem Gewandhausorchester beginnt am Montag, 3. Oktober 2022, um 10:00 Uhr auf www.osterfestspiele.at. Ab diesem Zeitpunkt können Sie ganz bequem Karten über unseren Webshop kaufen.

»Tannhäuser« in der Inszenierung von Romeo Castellucci (© Wilfried Hösl)

Sonderabo: Ein Trio für Dich – unser »Abo to go«

Erleben Sie »unsere« Osterfestspiele in allen Facetten mit diesem neuen, speziellen Zyklus zum Sonderpreis. Das »Abo to go« mit 30% reduzierten Preisen umfasst: Orchesterkonzert II (4. April) / »Tannhäuser« (5. April) / »Träume« (6. April). Erhältlich ab dem 3. Oktober 2022 in zwei Kategorien ausschließlich am Schalter des Kartenbüros am Herbert-von-Karajan-Platz 11. Maximal zwei Abonnements pro Person, solange der Vorrat reicht.

Jonas Kaufmann als Tannhäuser

Andris Nelsons leitet das von Theater-Visionär Romeo Castellucci inszenierte Meisterwerk Richard Wagners in einer Neueinstudierung. In der Titelpartie gibt Jonas Kaufmann, der bei den Osterfestspielen zuletzt 2015 in »Cavalleria rusticana« / »Pagliacci« zu erleben war, sein Rollendebüt. Ihre erste Wagner-Partie überhaupt wird Marlis Petersen in der Rolle der Elisabeth singen. Elīna Garança als Venus, Georg Zeppenfeld als Landgraf und Christian Gerhaher als Wolfram von Eschenbach komplettieren das Solisten-Quintett.

»Unser Kernrepertoire mit Ihnen, dem Salzburger Publikum, zu teilen, bedeutet für uns, unser Innerstes preiszugeben – und zu erzählen, wohin unsere Reise geht.«

Andris Nelsons

Orchester- und Chorkonzerte

Das Konzertprogramm der Osterfestspiele präsentiert Stücke, die eng mit dem Gewandhausorchester verbunden sind oder sogar in Leipzig uraufgeführt wurden und spannt den Bogen von Johann Sebastian Bach über Anton Bruckner und Felix Mendelssohn Bartholdy bis zu Sofia Gubaidulina und Thierry Escaich.

Orchesterkonzert I: Gubaidulina / Bruckner

Für die Osterfestspiele komponiert, jedoch pandemiebedingt nicht hier uraufgeführt, kommt Sofia Gubaidulinas von Kritik und Publikum gefeiertes, mächtiges Orchesterwerk »Der Zorn Gottes« endlich nach Salzburg. Die russische Komponistin und das Gewandhausorchester verbindet eine langjährige Zusammenarbeit, in dieser Saison trägt sie den Titel Gewandhauskomponistin. Im zweiten Teil des Konzerts erklingt Anton Bruckners 7. Symphonie, die am 30. Dezember 1884 vom Gewandhausorchester unter der Leitung von Arthur Nikisch uraufgeführt wurde. Diese Uraufführung brachte dem Komponisten den ersten durchschlagenden Erfolg und überregionale Anerkennung.


Orchesterkonzert II: Bach / Escaich / Schumann

Der ehemalige Gewandhauskapellmeister Felix Mendelssohn Bartholdy gilt als der Dirigent, der eine nachhaltige Renaissance der Musik Johann Sebastian Bachs einläutete. Das zweite symphonische Programm der Osterfestspiele 2023 kreist daher um diese zwei Fixpunkte des Leipziger Musiklebens: Mendelssohn Bartholdy hat die Orchestersuite Nr. 3 D-Dur bearbeitet und in Leipzig zur Uraufführung gebracht. Robert Schumanns 2. Symphonie C-Dur wurde von Mendelssohn Bartholdy 1846 im Gewandhaus uraufgeführt und ist durch zahlreiche Referenzen an Bachs Musik geprägt. Diesen beiden Werken wird Musik des 21. Jahrhunderts gegenübergestellt: ein Stück für Violoncello und Orchester des französische Komponisten Thierry Escaich kommt zur österreichischen Erstaufführung, der Solist ist Gautier Capuçon.

Chorkonzert

1869 erklang Johannes Brahms’ »Ein Deutsches Requiem« erstmals in Leipzig. Das Gewandhausorchester hat gemeinsam mit dem Gewandhauschor die endgültige, siebensätzige Fassung dieses Werkes unter der Leitung von Gewandhauskapellmeister Carl Reinecke uraufgeführt. Bei den Osterfestspielen 2023 singen der Chor des Bayerischen Rundfunks sowie Julia Kleiter und Christian Gerhaher.

Neu im Programm: Tanz und Elektro

Erstmals kommt bei den Osterfestspielen mit der Kreation »Träume« von Emanuel Gat Tanz zur Aufführung. Elektronische Klänge in Kombination mit Richard Wagners Meisterwerken erleben Sie in »Westbam meets Wagner« - ein Experiment, das den Startschuss für die Auseinandersetzung mit elektronischer Musik markieren soll.

Tanz und Elektronische Musik finden in der Felsenreitschule ihr Zuhause.

Kammerkonzerte und Late Night Concert

In zwei Kammerkonzerten und einem Late Night Concert spielen Ensembles, die sich aus den Reihen des Gewandhausorchesters gegründet haben und die den Namen des Leipziger Konzerthauses „Gewandhaus“ als Bestandteil ihres Namens tragen. Die Kammerkonzertprogramme finden Sie hier.